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Die zentralfranzösische Region Ardèche liegt im Südosten Frankreichs, in der Nähe des Rhônetals. Bis zum Mittelmeer sind es, quer durch die Provence, noch ca. drei Stunden. Lyon, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, ist nur ca. zweieinhalb Autostunden entfernt – und trotzdem blieb die Ardèche vom Touristenstrom bisher weitgehend unentdeckt.

Die Flüsse der Gegend bieten zahlreiche Wassersport-Möglichkeiten: von Schwimmen und Angeln bis Kanu und Kajak.

Die Region ist ein wahres Paradies für Mountainbiker, Reiter und vor allem für Wanderer: Vor kurzem erst wurde ein Netz gepflegter Wanderwege durch die schöne Landschaft angelegt. Und auch Motorradfahrer kommen auf den wenig befahrenen, schmalen und kurvigen Regionalsträßchen voll auf ihre Kosten. Für Wintergäste liegt in nur 14 km Entfernung ein attraktives Skigebiet fast vor der Tür.

Und Frankreichliebhaber finden hier, wovon sie träumen: An malerischen Orten wie Balazuc und Largentière scheint die Zeit stehen geblieben zu sein; auf den Wochenmärkten kann man in Ruhe Bauern-Würste und regionale Käsesorten probieren, den Sommer über finden überall Stadtfeste und kleine charmante Festivals mit Theater und Musik statt; in den vielen kleinen Restaurants hat die Mikrowelle noch nicht Einzug gehalten, und überall wird nachmittags auf schattigen Plätzen geruhsam Boules gespielt.

Die Landschaft der südlichen Ardèche ist eine der spektakulärsten Frankreichs. Der Fluss hat im Laufe der Zeit tiefe, gewundene Schluchten in das umgebende Kalkplateau gefressen. Die „Gorges de l’Ardèche“ sind bei Autourlaubern und Kanufahrern gleichermaßen beliebt und im Sommer entsprechend gut besucht. Außerhalb der Saison hat man die Panoramastraßen mit ihren zahlreichen Aussichtspunkten jedoch fast für sich alleine.

Die nördliche Ardèche bietet dem Frankreichliebhaber im Übermaß Eindrücke, die zwar nicht so spektakulär so doch überaus beeindruckend sind. Die dünn besiedelte Gegend ist landschaftlich auf wenigen Quadratkilometern äußerst abwechslungsreich: Karge, abweisende Hochplateaus sind dort ebenso zu finden wie fruchtbare Flusstäler, deren steile Hänge von jahrhundertealter Terrassenkultur gezeichnet sind.

Der früher übliche Anbau von Edelkastanienhängen lohnt sich heute  nicht mehr; die Haine sind weitgehend verwildert und wechseln sich ab mit Ginster und einigen Nadelhölzern. Dazwischen: schroffe Felshänge, pittoreske Gesteinformationen aus Basalt und Kalkstein. Und immer wieder eindrucksvolle Schluchten, die selbst kleinere Flüsschen in den weichen Kalkboden gegraben haben. Für Wildschweine ist diese fast unberührte Natur, die nur von wenigen kleinen Sträßchen und Forstwegen durchzogen ist, ein Paradies – was sich in den hervorragenden Wildschweinrezepten der regionalen Küche widerspiegelt.

Weitere Infos
finden Sie unter:

www.ardeche-guide.com

http://ardeche-verte.fr

www.ardeche.com

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